Rotlichttherapie bei Ekzemen – Nuvibody Direkt zum Inhalt
Rotlichttherapie bei Ekzemen

Rotlichttherapie bei Ekzemen

Rotlichttherapie bei Ekzemen

Ekzem ist eine chronische Hauterkrankung, bei der die Haut auf äußere Reize überreagiert, was zu wiederkehrenden Entzündungen, Juckreiz und einer geschwächten Hautbarriere führt. Viele Menschen suchen neben Cremes oder Medikamenten nach ergänzenden Behandlungen. Rotlichttherapie ist eine solche Option, und es gibt immer mehr wissenschaftliche Beweise dafür, dass sie tatsächlich wirkt.

Rotlicht versus UV-Lichttherapie: nicht dasselbe

Eine häufige Verwechslung: Lichttherapie bei Ekzemen im Krankenhaus arbeitet mit UV-Licht, und das ist etwas ganz anderes als Rotlichttherapie. UV-Therapie wirkt zwar bei Ekzemen, birgt aber Risiken wie Hautschäden und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko bei langfristiger Anwendung. Die Rotlichttherapie verwendet keine UV-Strahlung und hat daher dieses Risiko nicht.

Wie wirkt Rotlicht bei Ekzemen?

Rotlichttherapie dringt in die tieferen Hautschichten ein, wo die Entzündungsreaktionen stattfinden. Dort aktiviert sie die Mitochondrien in den Hautzellen, wodurch mehr Zellenergie (ATP) produziert wird. Diese zusätzliche Energie unterstützt die Wiederherstellung der Hautbarriere und hemmt die Entzündungsreaktion.

Rotes Licht (620 bis 700 nm) wirkt oberflächlich und ist ideal für Hautprobleme wie Ekzeme. Nahinfrarot dringt tiefer ein, ist aber bei oberflächlichen Hautbeschwerden weniger relevant als Rotlicht.

Konkret kann Rotlicht bei Ekzemen folgende Effekte haben: Entzündungen in der Haut hemmen, Juckreiz durch Beruhigung des gereizten Gewebes lindern, die Hautbarriere durch verbesserte Zellregeneration stärken und die Durchblutung verbessern, sodass Hautzellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

Was sagt die Forschung?

Forscher kamen in einer Studie zur Rotlichttherapie bei Ekzemen zu dem Schluss, dass die Rotlichttherapie eine neue wirksame Therapie für Ekzeme werden kann, wobei selbst seltene und kurze Behandlungen bereits einen signifikanten Unterschied machten. Während oder nach den Behandlungen wurden keine Nebenwirkungen berichtet.

Die Beweise sind vielversprechend, aber noch nicht so stark wie bei einigen anderen Anwendungen wie Hautverjüngung oder allergischer Rhinitis. Die Rotlichttherapie wird daher als ergänzende Behandlung angesehen, nicht als Ersatz für medizinische Maßnahmen.

Wie wendet man es an?

Für die besten Ergebnisse wird empfohlen, die Rotlichttherapie mindestens 3 bis 5 Mal pro Woche anzuwenden. Eine Sitzung dauert durchschnittlich 5 bis 10 Minuten. Platzieren Sie das Gerät in einem Abstand von etwa 30 bis 45 Zentimetern von der zu behandelnden Hautpartie und stellen Sie sicher, dass das Licht direkt auf die Haut fällt, ohne Kleidung oder Cremes.

Verwenden Sie das Gerät vorzugsweise auf sauberer Haut. Tragen Sie feuchtigkeitsspendende Creme nach der Sitzung auf, nicht vorher, damit das Licht ungehindert die Haut erreichen kann. Achten Sie in den ersten Wochen auf Ihre Hautreaktion: Bei übermäßiger Rötung oder Reizung verlängern Sie die Intervalle zwischen den Sitzungen.

Sicherheit und wann ein Arzt konsultiert werden sollte

Die Rotlichttherapie bei Ekzemen ist für die meisten Menschen sicher. Es wird keine UV-Strahlung freigesetzt und die Behandlung ist nicht-invasiv. Verwenden Sie die Lichttherapie als Ergänzung, nicht als Ersatz für eine medizinische Behandlung. Bei schwerem Ekzem ist immer eine Rücksprache mit einem Spezialisten erforderlich. Konsultieren Sie auch einen Arzt, wenn Sie Medikamente einnehmen, die Sie lichtempfindlich machen, oder wenn sich das Ekzem plötzlich verschlimmert.

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